Campingurlaub, Campen, Zelten

Beim Campingurlaub auf Nummer sicher gehen

Das Gefühl der Freiheit ist für die meisten Camper der Grund, wieso sie sich für diese Art von Urlaub entscheiden. Nirgendwo angebunden sein, keine Verpflichtungen, Termine oder fixe Uhrzeiten und trotzdem alles Notwendige immer dabei. So kannst Du Dein Fernweh heilen und jederzeit ins Blaue fahren. Dir vom Fahrtwind die Haare zerzausen lassen und am Abend am Lagerfeuer sitzen. Du bleibst dort, wo es Dir gefällt und ziehst weiter, wenn Du darauf Lust hast. Traumhaft! Dabei kann der unbeschwerte Campingurlaub auch unerwartete Gefahren bergen. Deshalb macht der Abschluss einer passenden Unfallversicherung den Unterschied zwischen Top oder Flop beim Campingurlaub.

Campen ist wieder voll im Trend

Campen und Vanlife sind angesagter als je zuvor. Selbstbestimmt reisen und nach dem Motto „back to the roots“ den Kontakt zur Natur genießen, ist wieder hochmodern. Im Jahr 2019 sind die Übernachtungen auf Campingplätzen im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 35,8 Millionen gestiegen. Der Trend boomt schon seit 2014 und hat sich in den Jahren 2020 und 2021 weiterhin fortgesetzt. Die Reiselust mit dem Wohnmobil hat in den letzten Jahren auch die jüngeren Abenteurer gepackt. Der Schwerpunkt geht weg vom Dauerstellplatz und hin zu kurzfristigen Ausflügen in der näheren Umgebung. Im Jahr 2020 waren 18 Prozent der Camper weniger als 29 Jahre alt. Ob Familienurlauber, Glamper, Dauercamper oder Wochenendabenteurer: Campen ist wieder so richtig in.

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Das kann beim Campen schiefgehen

Was Camping so faszinierend macht, ist die Unberechenbarkeit der Dinge. Du kannst so viel erleben und es kann so viel geschehen! Nicht alle davon sind jedoch gute Überraschungen. Hast Du gewusst, dass zwei Drittel aller Unfälle in der Freizeit passieren? Beim Camping ist die Gefahr leider besonders groß. Du befindest Dich an unbekannten Orten, in Situationen, die Du im Alltag so nicht kennst. Die Unfallgefahr lauert deshalb beim Camping auch in harmlos erscheinenden Momenten.      

Feuergefahr

Du wirst überrascht sein festzustellen, wie viele Möglichkeiten es gibt, einen Campingplatz in Brand zu setzten. Nein, das ist keine Aufforderung, sondern eine gut gemeinte Warnung! Wer das ganze Jahr über keine Lagerfeuer anzündet, kann im Urlaub dabei einiges falsch machen. Ein Lagerfeuer solltest Du nur dort anzünden, wo es ausdrücklich erlaubt ist und immer mindestens 5 Meter Abstand zu trockenen Pflanzen und Bäumen halten. Dabei ist das direkte Hantieren mit Feuer nicht unbedingt die häufigste Art, wie Touristen Brände verursachen. Der Auspuff Deines Autos wird, besonders bei längeren Fahrten im Sommer, sehr heiß. Parkst Du nun über langem, trockenem Gras, ist die Brandgefahr ausgesprochen hoch. Das kann nicht nur Dich und Dein Wohnmobil in Gefahr bringen, sondern hat in der Vergangenheit bereits zu Großbränden geführt.

Naturgewalten

In den letzten Jahren geschehen durch den voranschreitenden Klimawandel unerwartete Naturkatastrophen auch da, wo diese bisher noch nie vorkamen. Erdrutsche, Überschwemmungen und schwere Stürme können Dich beim Camping in Gefahr bringen. Achte darauf, nicht unter Bäumen zu parken, die keine fachmännische Pflege erfahren haben, da herunterfallende Äste schwere Schäden verursachen können. Außerdem solltest Du Stellplätze in unmittelbarer Nähe von Gewässern meiden, wenn Du den Ort nicht kennst. So kannst Du sicher gehen, nicht mit nassen Füssen aufzuwachen.

Sport- und Freizeitunfälle

Der Campingurlaub ist der ideale Moment, um alten und neuen Hobbys nachzugehen. Radfahren, Trecking und Schwimmen sind klassische Sportarten, die unter Campern beliebt sind. Dabei ist gerade bei Freizeitsportlern die Unfallgefahr besonders groß. Ein unbedachter Tritt, die Bekanntschaft mit einem gefährlichen Tier oder einer giftigen Pflanze oder der plötzliche Einbruch eines Unwetters auf dem Berg können Dich schnell in brenzlige Situationen bringen. Achte darauf, einen ortskundigen Führer zu organisieren und informiere immer jemanden darüber, wo Du Dich gerade befindest. Eine Reiseversicherung solltest du dir durch den Kopf gehen lassen.

Mit Versicherung die Freiheit besser genießen

Unfälle passieren in Sekundenbruchteilen, immer dann, wenn Du sie Dir am wenigsten erwartest. Sie können Dein Leben für immer verändern und Dich Deine Gesundheit sowie große Summen an Geld kosten. Deshalb solltest Du auch beim Campingurlaub nicht auf eine Unfallversicherung verzichten. Achte besonders darauf, dass die Sportarten, die Du im Urlaub praktizieren wirst, ebenfalls gedeckt sind und dass die Versicherung auch für Schäden an Dritten aufkommt.

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